Wir bauen auf einer kleinen Fläche südlich von Weimar Schöndorf verschiedene Gemüsekulturen, Kräuter und Blumen an. Wenn Du Lust hast auf frisches, saisonales und abwechslungsreiches Gemüse und wenn Du eine kleinbäuerliche Landwirtschaft in Deiner Region unterstützen möchtest, dann werde Teil der Gemüsebande!
Ihr Lieben, diesen Samstag (5.9.) sind wir nicht auf dem Wochenmarkt. Ab nächster Woche ist
alles wieder wie gewohnt. Wir danken für euer Verständnis.
Für die Saison 2026 sind alle Anteile
vergeben. Wenn du Interesse an einem Gemüseanteil ab Frühjahr 2027 hast, dann schreib uns gerne
eine Mail an gemuesebande@posteo.de. Wir setzen dich auf die Interessentenliste und halten dich
über Infoveranstaltungen etc. auf dem Laufenden.
Sinnvolles Geschenk gesucht? Wir verkaufen Gutscheine! Und zwar zwei verschiedene Versionen.
Entweder mit individuellem Betrag zum Einlösen auf dem Wochenmarkt bzw. am Verkaufsstand in der
Gärtnerei oder auf dem Jungpflanzenmarkt. Oder ein Gutschein für 4 Wochen Solawi-Gemüse für
insgesamt 85 € (ein Monatsbeitrag).
Bei Interesse schreib uns eine Mail.
Du hast Lust auf ein Freiwilliges ökologisches Jahr (FÖJ) oder ein Praktikum bei der
Gemüsebande? Dann melde dich
bei uns! Das FÖJ richtet sich an Menschen zwischen 16 und 26
Jahren und dauert in der Regel ein Jahr (kürzer ist auch möglich). Der Trägerverein ist die
Naturfreundejugend Thüringen,
welche auch die Bildungsseminare während des FÖJ ausrichtet. Praktikumsplätze sind offen für
jede und jeden, egal ob Schüler*in, Studierende oder Gartenbegeisterte Menschen - hauptsache die
Motivation stimmt! Die Dauer der Praktikums ist variabel.
Die neue Saison auf dem Weimarer Wochenmarkt beginnt am 2. Mai 2026. Ihr findet uns dann
jeweils Samstag Vormittag unter dem gelben Pavillon.
Außerdem könnt ihr ab 8. Mai 2026 wieder jeweils Freitag von 14 bis 17 Uhr in der Gärtnerei
vorbeikommen. Dort
stellen wir Gemüse/Kräuter/Blumen und Jungpflanzen je nach Verfügbarkeit für euch bereit.
Zahlung bar oder via
Paypal/Wero möglich.
Kein Verkauf am 14./15.8., am 4./5.9. und am 9./10.10.
Diese Woche werden wir voraussichtlich ernten: Salat, Möhren, Zucchini, Gurken, Basilikum,
Schnittlauch und Petersilie. Aubergine, Paprika, Melonen, Tomaten und Bohnen werden
wahrscheinlich nicht für alle Abholstationen reichen
Für den Zeitraum vom 30.09.2023 bis 31.12.2025 wird dieses Projekt im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der Niederlassung von Junglandwirten gefördert. Zweck der Zuwendung ist die Bezuschussung der Ausgaben für die erstmalige eigenverantwortliche Führung eines landwirtschaftlichen Betriebes durch den Junglandwirt. Die Zuwendung wird in Höhe von 60% aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) und in Höhe von 40% aus Mitteln des Freistaats Thüringen bereitgestellt.
Was ist Solidarische Landwirtschaft - kurz Solawi?
„Die Landwirtschaft – nicht das einzelne Lebensmittel – wird finanziert. In der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) tragen mehrere private Haushalte die Kosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, wofür sie im Gegenzug dessen Ernteertrag erhalten. Durch den persönlichen Bezug zueinander erfahren sowohl die Erzeuger*innen als auch die Verbraucher*innen die vielfältigen Vorteile einer nicht-industriellen, marktunabhängigen Landwirtschaft.“ (Quelle: https://www.solidarische-landwirtschaft.org)
Für uns ist das Solawi-Konzept die schönste Art der Gemüse-Vermarktung – eben weil das Gemüse nicht in dem Sinne „vermarktet“ wird, sondern feste Mitglieder sich die Ernte teilen. Uns gefällt der Gedanke, dass wir nicht einfach nur Gärtner*innen sind, sondern eine Gemeinschaft aus ganz verschiedenen Menschen. Wer möchte (keine Pflicht!) kann sich auf unterschiedliche Art und Weise mit einbringen, sei es gärtnerisch, organisatorisch oder finanziell. Die Mitglieder wissen wo ihr Gemüse wächst und bekommen saisonale Produkte. Wir haben Planungssicherheit und Über- oder Fehlproduktion kann vermieden werden. Die Gärtner*Innen und Mitglieder teilen sich auf diese Weise die Verantwortung für die Gärtnerei und sichern ihr Bestehen. Sie tragen dazu bei, eine vielfältige kleinbäuerliche und regionale Landwirtschaft zu erhalten.
Wir arbeiten auf einer Pachtfläche in Weimar Schöndorf mit einer Gesamtgröße von 1,3 Hektar. Außerdem haben wir Ende 2025 eine 2800 m² große Fläche in Tröbsdorf gekauft, auf welcher auch einige Obstbäume stehen. Die Anbaufläche bertägt 3400 m² im Freiland und 770 m² in unbeheizten Folientunneln. Insgesamt bauen wir etwa 60 verschiedene Gemüsekulturen an, sowie diverse Kräuter, Blumen und Stauden. Unsere Jungpflanzen ziehen wir selber vor und produzieren auch für den Verkauf.
Wir arbeiten nach dem Market Gardening Prinzip. Market gardens oder Marktgärtnereien gibt es bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie zeichnen sich durch kleine Flächen aus, auf denen mit viel Handarbeit und einfacher Technik Gemüse angebaut wird. Die Flächeneffizienz ist dabei sehr hoch. Da wir auf den Einsatz schwerer Maschinen verzichten, wird der Boden geschont und es ergeben sich neue Möglichkeiten wie schmale Beete (besser zu beernten etc.), engere Pflanzabstände für mehr Bodenbedeckung und weniger Verdunstung sowie ein vielfältiger Anbau, bei welchem auch Raritäten ihren Platz finden. Dabei verwenden wir bis auf wenige Ausnahmen samenfeste Saatgutsorten. Zum 01.04.2024 haben wir die Bio-Zertifizierung gemäß EU-Bio-Verordnung beantragt. Nach zwei Jahren Zeit in Umstellung können wir ab 01.04.2026 dann Biogemüse anbieten. Die Fläche in Tröbsdorf ist noch nicht bio-zertifiziert.
Im Frühjahr 2026 beginnt unsere nächste Saison, welche 9 Monate dauert. Wenn Du gerne einen oder mehrere Gemüseanteile beziehen möchtest, dann schreib uns eine Email (gemuesebande@posteo.de) oder fülle den Kooperationsvertrag aus.
Bevor die Saison startet wird ein Kooperationsvertrag zwischen den Mitgliedern und der Gemüsebande geschlossen. Die Mitglieder sagen zu, einen festen monatlichen Beitrag zu zahlen und können sich dafür einmal in der Woche ihren Gemüseanteil in einer der Abholstationen abholen. Wie hoch der Beitrag ist, wird vor jeder Saison neu berechnet. Die Gesamtkosten für ein Jahr werden durch die Anzahl der Ernteanteile geteilt. Der Beitrag ist solidarisch gestaltet. Das heißt, wer mehr geben kann und will gibt mehr, wer nicht so viel geben kann zahlt weniger. Im Durchschnitt soll der Richtwert erreicht werden. 2026 wird der Richtwert für einen Anteil bei 85 €/Monat liegen. Erfahrungsgemäß reicht ein Anteil für 2 bis 3 Personen, je nachdem wie groß der Gemüsehunger ist. Wem ein Anteil zu viel ist, kann sich diesen gerne teilen. Bei Bedarf vermitteln wir gerne zu anderen teilfreudigen Menschen.
Hier kannst du den Kooperationsvertrag herunterladen:
Kooperationsvertrag herunterladen
Während der Saison werden jeden Donnerstag im Schnitt 7 verschiedene Gemüsesorten und Kräuter geerntet. Im Frühjahr fällt die Ernte noch etwas kleiner aus, zu dieser Zeit gibt es vor allem Salate, Radieschen und Kräuter. Im Sommer wird es üppiger, dann kommt das klassische Fruchtgemüse dazu (Tomaten, Gurken, Zucchini). Im Herbst gibt es die größte Gemüsevielfalt in der Gärtnerei (Kohl, Rote Beete, Lauch). Salate werden fast die ganze Saison hindurch geerntet. Am Nachmittag wird das Gemüse an verschiedene Abholstationen geliefert. Dort hängt eine Ernteliste aus und die Mitglieder können sich ihren Ernteanteil abwiegen bzw. einpacken.
Derzeit gibt es vier Abholstationen. Diese befinden sich direkt bei der Gärtnerei, in Kromsdorf und in Weimar (Steubenstraße und Ehringsdorf). Für weitere Abholstationen sind wir offen, wenn Räumlichkeit und Lage geeignet sind.
Hier kannst du den Saisonkalender herunterladen:
Saisonkalender herunterladen

Unser Team besteht mittlerweile aus drei Gärtner*innen, einer FÖJ-Stelle sowie verschiedenen Praktikanten. Ferenc, Helene und Elise haben alle drei die biodynamische Ausbildung im Gemüsebau absolviert und bereits vielfältige Erfahrungen auf verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben gesammelt. Ferenc hat bereits eine andere Solawi in Sachsen mit gegründet und aufgebaut.

Unsere Anbaufläche befindet sich südlich von Weimar Schöndorf in der Alten Bahnhofstraße. Man kann entweder die Straße nach Altschöndorf hoch fahren, oder man radelt gemütlich an der Ilm entlang bis nach Kromsdorf und fährt bzw. schiebt dann den Berg hinauf. Die Busse der Linie 7 fahren auch nach Schöndorf, teilweise sogar bis Altschöndorf (Haltestelle Dorfstraße).